Benjamin Gautschi

Ich setze mich für eine gleichberechtigte und vernetzte Schweiz ein, die durch ihre innovative und grüne Wirtschaft Wohlstand schafft und uns gleichzeitig zum Vorreiter im Klimaschutz macht. Es ist aber ganz klar, dass es neben politischen Änderungen auch einen gesellschaftlichen Wandel braucht. Wir müssen wegkommen von der Wegwerfgesellschaft und hin zu einer nachhaltigen Kreislaufgesellschaft, weg von fossilen Energien hin zu Erneuerbaren. Die Politik, die Wirtschaft aber auch jeder Einzelne ist gefordert!


Über mich

Aufgewachsen in Hittnau wohne ich heute in der Stadt Zürich. Als gelernter Fachmann Gesundheit (FaGe) hatte ich nach der Lehre die Möglichkeit, ein halbes Jahr in Genf zu arbeiten. Nach abgeschlossener RS und weiterer Berufstätigkeit entschied ich mich, auf dem zweiten Bildungsweg die Maturität nachzuholen. Aktuell studiere ich Rechtswissenschaften und bin im Teilzeitpensum berufstätig.

Engagement

Kampagnenleiter liberales Komitee "Nein zur Kamera im Schlafzimmer" bei der Abstimmung vom 25. November 2018 über "Sozialdetektive" (Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten). Vorstand Junge Grünliberale Zürich

Positionen

Statt inhaltslosen Phrasen je ein Beispiel, für was ich stehe:

Klimaschutz

Ich setze mich für eine CO2-Abgabe auf auf fossile Brenn- und Treibstoffe ein. Diese Lenkungsabgabe soll zu 100% und pro Kopf an die Bevölkerung rückverteilt werden, dadurch wird klimafreundliches Verhalten belohnt. Sozialverträglich ist eine CO2-Abgabe, weil finanzschwächere Haushalte profitieren. Entgegen den Erwartungen fliegen nämlich nicht alle in der Welt herum, sondern ca. 15-20% der SchweizerInnen treten ca. 70% der Flüge an. Eine griffige CO2-Abgabe hat darüber hinaus den Effekt, dass die Wirtschaft massiv in nachhaltige Lösungen investieren wird, welche wir als Innovationsland weltweit verkaufen und damit auch international den Klimaschutz vorantreiben können.

Gleichstellung

Durch einseitigen Mutterschaftsurlaub und fehlenden Vaterschaftsurlaub wird ein einseitiges Familienmodell zementiert, wodurch Frauen auf dem Arbeitsmarkt einen gewichtigen Nachteil haben. Deshalb setze ich mich für eine frei einteilbare Elternzeit ein, deren Länge mindestens 22 Wochen sein soll. Falls dieser im neuen Parlament nicht mehrheitsfähig sein sollte, setze ich mich als Zwischenschritt für einen Vaterschafts-urlaub ein. Die entstehenden Mehrkosten soll die EO übernehmen, wobei eine Erhöhung des EO-Beitragssatzes unumgänglich sein wird. Gleichstellung ist nicht gratis zu haben, diese nachhaltige Investition muss es uns wert sein.

Aussenpolitik

Der Klimawandel ist ohne Frage die grösste Herausforderung, vor welcher die Menschheit aktuell steht. Da eine wirksame Klimapolitik grenzüberschreitend sein muss, ist die Aussenpolitik gefragt. Bereits heute verrichtet die Schweiz mit ihren diplomatischen Diensten wichtige Aufgaben in der Vermittlung, beispielsweise zwischen den USA und Iran. Die Schweizer Diplomatie geniesst in der Welt gerade auch deshalb einen hervorragenden Ruf, den es zu nutzen gilt: Es ist Zeit für einen Schweizer Klima-Aussenminister! Unser Klima-Aussenminister soll eine wirksame Klimapolitik weltweit bewerben und dadurch einen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten. Wir können ein Vorbild sein!

Mobilität

Fliegen ist für Reisen in Europa oftmals keine ökologische Lösung. Deshalb braucht es einen klaren Ausbau des europäischen Nachtzugnetzes. Die Schweiz soll sich an vorderster Front dafür einsetzen, dass flächendeckend Nachtzüge die beliebtesten Destinationen ansteuern und damit eine wirksame Alternative zu Flugreisen geboten werden kann. In einem ersten Schritt ist zusammen mit der ÖBB ein Sofortaktionsplan zu erstellen, mittelfristig wird eigenes Rollmaterial nötig sein, um alleine schon die Nachfrage aus der Schweiz nach Nachtzugreisen decken zu können. Nachtzug statt EasyJet!

Smartspider

Kontakt